Wissen
Kastration verhindert Leid, bevor es entsteht.
Füttern rettet Katzen, die schon da sind. Kastration sorgt dafür, dass nicht ständig neue dazukommen, für die niemand sorgen kann.
Das Rechenproblem
Eine unkastrierte Katze kann mehrmals pro Jahr Junge bekommen. Auf der Strasse überlebt davon nur ein Teil – und die Überlebenden vermehren sich weiter. Ohne Eingriff wächst eine Kolonie immer schneller, als Futter und Versorgung mithalten können.
TNR: Einfangen, kastrieren, zurückbringen
- Trap: Die Katze wird mit einer Lebendfalle schonend eingefangen
- Neuter: Kastration und medizinische Kontrolle in der Praxis
- Return: Rückkehr an den angestammten Ort, wo sie weiter betreut wird
Was Kastration konkret bewirkt
- Keine neuen Würfe, die auf der Strasse verhungern oder erkranken
- Weniger Revierkämpfe und dadurch weniger Verletzungen
- Geringere Ausbreitung von Krankheiten
- Eine Kolonie, die stabil bleibt statt zu explodieren
Auch bei Ihrer eigenen Katze
Freigängerkatzen sollten kastriert sein – sonst entstehen genau die ungewollten Würfe, die später auf der Strasse landen. Zu Kosten und Zeitpunkt berät Sie Ihre Tierarztpraxis; die Preise unterscheiden sich je nach Praxis und Geschlecht des Tieres.
So finanzieren wir Kastrationen
Ausschliesslich aus Spenden und aus dem Erlös der Tierkommunikation. Jede Kastration, die finanziert wird, verhindert im nächsten Frühling einen ganzen Wurf.
Häufige Fragen
Warum ist Kastration bei Streunerkatzen so wichtig?
Weil sie die einzige Massnahme ist, die das Leid nicht nur lindert, sondern verhindert. Ohne Kastration wächst eine Kolonie schneller, als sie versorgt werden kann – mit kranken und verhungernden Kitten als Folge.
Was kostet eine Kastration?
Die Kosten unterscheiden sich stark nach Land, Praxis und Geschlecht des Tieres. Für unser Projekt in Kroatien werden Kastrationen aus Spenden finanziert; für Ihr eigenes Tier fragen Sie am besten direkt bei Ihrer Tierarztpraxis nach einer Offerte.
Was bedeutet TNR?
TNR steht für Trap–Neuter–Return: Katzen einfangen, kastrieren, medizinisch versorgen und wieder an ihrem angestammten Ort freilassen. Es ist das international anerkannte Vorgehen im Umgang mit Streunerpopulationen.
Ist es nicht grausam, die Katzen wieder freizulassen?
Frei lebende Katzen sind an ihr Revier gebunden und in einer Wohnung meist unglücklich. Kastriert, versorgt und an ihrem Ort belassen, leben sie ruhiger – und die Kolonie wächst nicht weiter.
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