Mit ihr begann eigentlich alles. Als ich sie das erste Mal gesehen habe, war sie sehr dünn und hatte einen fast tennisballgrossen Abszess an der Backe.
Ich konnte ihr Vertrauen gewinnen, den Abszess behandeln – das war der Beginn unserer Freundschaft. Wir konnten sie fangen und kastrieren lassen.
Sie lebt bis heute im Umfeld meiner Unterkunft, wo ich regelmässig „Ferien“ mache – in Wahrheit meistens Arbeitseinsätze, weil es immer wieder Katzen gibt, die gefangen, kastriert, behandelt und versorgt werden müssen.
Zum Glück gibt es Davor, den Hausmeister und mittlerweile guten Freund, der gegen einen regelmässigen Zustupf die Katzen füttert, wenn ich nicht vor Ort bin.
Bei einem meiner Besuche war Sarayu erneut verletzt, dieses Mal am Hals – auch das haben wir wieder hinbekommen. Aus der ehemals dünnen, verletzten, scheuen Katze ist ein zufriedenes Tier geworden.
